Mecklenburgische Bibelgesellschaft


Bibel im Gespräch

  Unter diesem Titel finden seit 2007 ab und an Gesprächsabende im Bibelinfocenter statt.
  Gemeinsame Veranstalter dieser Reihe sind:

Mecklenburgische & Pommersche

Kirchenzeitung

MECKLENBURGISCHE

BIBELGESELLSCHAFT


„Bibel im Gespräch“ am Freitag, 4. Februar 2011


König Salomo gab es nicht?

Wenn Bibel und Geschichtswissenschaft nicht übereinstimmen.

Unter Archäologen und Theologen wird hitzig über die Bedeutung des jüdischen Königs Salomo diskutiert. Der Bibel zufolge war Salomo der bedeutendste Herrscher Israels. Sein Reichtum und seine Weisheit seien weltberühmt gewesen. Salomo regierte von 965 bis 926 vor Christus.

Archäologen rekonstruieren aber eine ganz andere Geschichte. An Salomos Wirkungsstätten in Jerusalem und z.B. Megiddo in Nordisrael fanden sie nichts dem biblischen Bild Entsprechendes. Wie kommt es zu der biblischen Aussage der Herrschaft Salomos von einem Weltreich von der Grenze Ägyptens bis zum Euphrat in Mesopotamien?

Stellen diese und andere wissenschaftliche Ergebnisse die Bibel auf den Kopf? Wie kann mit solchen Widersprüchen zwischen Bibeltext und Ergebnissen historischer Forschung umgegangen werden?



Prof. Dr. Hermann Michael Niemann

Foto: ELLM/Meyer

 

 

Gast bei „Bibel im Gespräch“ war

Prof. Dr. Hermann Michael Niemann, Rostock.

Der Theologe hat seit 1993 den Lehrstuhl im Fachgebiet Altes Testament und Biblische Archäologie an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock inne. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte und Archäologie Israels in biblischer Zeit. Seit dem Jahr 1995 unternimmt er regelmäßig Ausgrabungsprojekte mit international zusammengesetzten Teams, beispielsweise in Israel und in der Türkei.

 

 


Obgleich der Termin für diesen Abend nur recht kurzfristig bekannt gemacht werden konnte, war das Interesse an diesem Thema offensichtlich sehr groß: mehr als siebzig Personen hatten sich eingefunden, sodaß die Sitzgelegenheiten knapp wurden.

Salomo, Niemann-1

Herr Prof. Niemann referierte ausführlich und anschaulisch zu dem Umstand, daß zu Salomo die Überlieferung einerseits und der historisch/archäologische Befund andererseits nicht zusammenpassen. Die Ausführungen gingen aber notwendig über Salomo hinaus: so kamen u.a. auch David und Mose und natürlich die Königin von Saba ins Blickfeld, die ja ebenfalls 'historisch' nicht greifbar sind.
Eher am Rande ergab sich auch noch, daß die in den letzten Jahrzehnten gelehrten Vorstellungen von der Entstehung der Bibel überdacht werden müßten. - Letzteres spielte bei dem Gespräch im Anschluß an den Vortrag aber eine erheblich Rolle; wohl, weil ein nicht unerheblicher Teil der Gäste Theologen waren.
Ansonsten war die Diskussion von der Frage nach der "Wahrheit" in den (nicht nur) biblischen Überlieferungen geprägt.

Salomo, Niemann-2

Hier ein Versuch, wesentliche Züge des Referates zu erinnern
(durch bei Wikimedia gefundene Abbildungen unterstützt):

zur Überlieferung

Einige Bibelzitate:

Da sprach Gott zu Salomo: Weil du dies im Sinn hast und nicht gebeten um Reichtum noch um Gut noch um Ehre noch um deiner Feinde Tod noch um langes Leben, sondern hast um Weisheit und Erkenntnis gebeten, mein Volk zu richten, über das ich dich zum König gemacht habe, so sei dir Weisheit und Erkenntnis gegeben. Dazu will ich dir Reichtum, Gut und Ehre geben, wie sie die Könige vor dir nicht gehabt haben und auch die nach dir nicht haben werden. (2.Chr 1,11f)

 

Karte Israel

Israel unter Salomo (lt. Bibel)

So war Salomo Herr über alle Königreiche, vom Euphratstrom bis zum Philisterland und bis an die Grenze Ägyptens; die brachten ihm Geschenke und dienten ihm sein Leben lang. Und Salomo musste täglich zur Speisung haben dreißig Sack feinstes Mehl, sechzig Sack anderes Mehl, 3 zehn gemästete Rinder und zwanzig Rinder von der Weide und hundert Schafe, ohne die Hirsche und Gazellen und Rehe und das gemästete Federvieh. Denn er herrschte im ganzen Lande diesseits des Euphrat, von Tifsach bis nach Gaza, über alle Könige diesseits des Euphrat, und hatte Frieden mit allen seinen Nachbarn ringsum, sodass Juda und Israel sicher wohnten, jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, von Dan bis Beerscheba, solange Salomo lebte. Und Salomo hatte viertausend Gespanne für seine Kriegswagen und zwölftausend Leute für die Pferde. (1.Kön 5,1ff)

 

Alle Trinkgefäße des Königs Salomo waren aus Gold und alle Gefäße im Libanon-Waldhaus waren auch aus lauterem Gold; denn das Silber achtete man zu den Zeiten Salomos für nichts. Denn der König hatte Tarsisschiffe, die auf dem Meer zusammen mit den Schiffen Hirams fuhren. Diese kamen in drei Jahren einmal und brachten Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen. So war der König Salomo größer an Reichtum und Weisheit als alle Könige auf Erden. Und alle Welt begehrte, Salomo zu sehen, damit sie die Weisheit hörten, die ihm Gott in sein Herz gegeben hatte. Und jedermann brachte ihm jährlich Geschenke, silberne und goldene Geräte, Kleider und Waffen, Spezerei, Rosse und Maultiere. Und Salomo brachte Wagen und Gespanne zusammen, sodass er tausendvierhundert Wagen und zwölftausend Gespanne hatte, und er legte sie in die Wagenstädte und zum König nach Jerusalem. Und der König brachte es dahin, dass es in Jerusalem so viel Silber gab wie Steine und Zedernholz so viel wie wilde Feigenbäume im Hügelland. (1.Kön 10,21ff)

 

Und Salomo verschwägerte sich mit dem Pharao, dem König von Ägypten, und nahm eine Tochter des Pharao zur Frau und brachte sie in die Stadt Davids, bis er sein Haus und des HERRN Haus und die Mauer um Jerusalem gebaut hatte. (1.Kön 3,1)

 

Und Gott gab Salomo sehr große Weisheit und Verstand und einen Geist, so weit, wie Sand am Ufer des Meeres liegt, dass die Weisheit Salomos größer war als die Weisheit von allen, die im Osten wohnen, und als die Weisheit der Ägypter. Und er war weiser als alle Menschen, auch weiser als Etan, der Esrachiter, Heman, Kalkol und Darda, die Söhne Mahols, und war berühmt unter allen Völkern ringsum. Und er dichtete dreitausend Sprüche und tausendundfünf Lieder. Er dichtete von den Bäumen, von der Zeder an auf dem Libanon bis zum Ysop, der aus der Wand wächst. Auch dichtete er von den Tieren des Landes, von Vögeln, vom Gewürm und von Fischen. Und aus allen Völkern kam man, zu hören die Weisheit Salomos, und von allen Königen auf Erden, die von seiner Weisheit gehört hatten. (1.Kön 5,9ff)

 

Demin: Königin von Saba

Salomo empfängt die Königin von Saba (Demin, 19.Jht)

Eine der bekanntesten Erzählungen aus der Bibel ist die vom Besuch der Königin von Saba bei Salomo. Häufig wurde diese Szene in der Kunst dargestellt; wobei die Darstellung immer prächtiger geriet.

 

Und als die Königin von Saba die Kunde von Salomo vernahm, kam sie mit einem sehr großen Gefolge nach Jerusalem, mit Kamelen, die viel Spezerei und Gold trugen und Edelsteine, um Salomo mit Rätselfragen zu prüfen. Und als sie zu Salomo kam, redete sie mit ihm alles, was sie sich vorgenommen hatte. Und der König gab ihr Antwort auf alles, was sie fragte, und es war Salomo nichts verborgen, was er ihr nicht hätte sagen können. Und als die Königin von Saba die Weisheit Salomos sah und das Haus, das er gebaut hatte, die Speisen für seinen Tisch, die Rangordnung seiner Großen, das Aufwarten seiner Diener und ihre Kleider, seine Mundschenken mit ihren Kleidern und seine Brandopfer, die er im Hause des HERRN darbrachte, da geriet sie vor Staunen außer sich und sprach zum König: Es ist wahr, was ich in meinem Lande von deinen Taten und von deiner Weisheit gehört habe. Ich aber wollte es nicht glauben, bis ich gekommen bin und es mit meinen Augen gesehen habe. Und siehe, nicht die Hälfte von deiner großen Weisheit hat man mir gesagt. Du bist größer, als die Kunde sagte, die ich vernommen habe. Glücklich sind deine Männer und glücklich diese deine Großen, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören. Der HERR, dein Gott, sei gelobt, der dich lieb hat, dass er dich auf seinen Thron gesetzt hat zum König des HERRN, deines Gottes. Weil dein Gott Israel lieb hat, auf dass er es ewiglich bestehen lasse, darum hat er dich über sie zum König gesetzt, dass du Recht und Gerechtigkeit übst. Und sie gab dem König hundertzwanzig Zentner Gold und sehr viel Spezerei und Edelsteine. Es gab keine Spezerei wie diese, die die Königin von Saba dem König Salomo gab. (1.Kön 10,1ff)

 

Salomon und Sheba

 

 

 

 

 

Lollo als Sheba

G. Lollobrigida als Sheba

 

 

 

Auch die Film-Industrie hat sich des Themas angenommen.
Hier zwei Bilder aus einem amerikanischen Spielfilm der 50er Jahre;
In den Hauptrollen J. Brunner und G. Lollobrigida:

 

 

Außerbiblische Überlieferung:

 

Salomo; persisch

Altpersische Miniatur, in der Salomo mit seinen
Anhängern beratschlagt, wie er die Königin von
Saba Bilqis zum Islam einladen kann, während
einige Dschinn ihm anbieten, den Thron zu
erobern, wobei auch die Bundeslade mit nach
Saba genommen wird.

Quelle: Enzyklopädie des Islam

Sehr lebendig ist Salomo in der islamischen Überlieferung:

Er gehört zu den Propheten (wie Mose, David, usw.) und seine Weisheit wird hochgerühmt. Im Koran (Sure 27) wird auch die Begegnung Salomos mit der Königin von Saba geschildert; hier ist es aber Salomo, der die Königin einlädt, um ihr den Islam nahezubringen (übrigens erfolgreich).
In der Volksüberlieferung ist Salomo Herr der Winde und vieler Geister. So soll er sich beim Bau des Tempels in Jerusalem Hilfe von Dschinns geholt haben.

 

Salomo ist natürlich ohne Fehl und Tadel! Darum wird diese Bibelstelle:

Aber der König Salomo liebte viele ausländische Frauen: die Tochter des Pharao und moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische und hetitische - aus solchen Völkern, von denen der HERR den Israeliten gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und lasst sie nicht zu euch kommen; sie werden gewiss eure Herzen ihren Göttern zuneigen. An diesen hing Salomo mit Liebe. Und er hatte siebenhundert Hauptfrauen und dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen verleiteten sein Herz. (1.Kön 11,1-3)

als eine von mehreren Verleumdungen und Verfälschungen gesehen (dazu auch im Link zum Bild).

zum archäologischen Befund

Ein so mächtiger und bekannter König sollte doch Spuren hinterlassen haben! -
Es finden sich aber keine! Keine Bauten - oder wenigstens Reste davon, die in seine Zeit passen würden.
Keine Inschrift nennt ihn, in keinem Schriftstück wird er erwähnt; wo er doch Schwiegersohn des Pharao gewesen sein, ja die Ägypter ihm sogar im Kampf gegen die Kanaaniter behilflich gewesen sein sollen (1.kön 9,16).

 

Karte Jerusalem

Und Jerusalem, die Davidstadt?
Dieser Ort der Jebusiter, den David erobert hatte, war doch von sehr bescheidenen Ausmaßen, von Salomo wohl um den Bereich erweitert, in dem der Erste Tempel vermutet werden kann. Überprüfbar ist das aber nicht, da das Gelände überbaut ist.

Die Einwohnerzahl dürfte kaum 2000 Personen betragen haben, eher weniger.
Und Platz für ausgedehnte Palastanlagen war auch nicht.

Jerusalem, Jebusiter

jebusitischer Wall

Fast alle Ruinen, die auf dem Gebiet der Davidstadt ergraben worden sind, gehören in spätere Zeiten (auch wenn sie vor Ort vielleicht als davidisch gelten).
Als sicher aus der Zeit von David/Salomo stammend gelten lediglich Reste von Wall-Anlagen (im Bild links).

 

Auch die Königin von Saba ist historisch nicht zu ermitteln.
Zwar gab es in der Südwestecke der arabischen Halbinsel ein sabäisches Königreich, in dem Frauen die Herrscher waren; jedoch dieses Reich blühte erst etliche Zeit später.

Jerusalem, Davidstadt

Areal der Davidstadt
zur Hasmonäer-Zeit

In Jerusalem ist ein riesiges Modell der antiken Stadt zu bewundern.
Es soll den Zustand vor der Zerstörung durch die Römer abbilden. Solche optisch 'vollkommenen' Rekonstruktionen lassen leicht vergessen, daß viel von dem dargestellten auf Annahmen beruht, die jederzeit durch neue Funde widerlegt werden können.

Nebenstehendes Foto stammt von diesem Modell; die Bebauung dürfte recht spekulativ sein.
im Hintergrund ist übrigens die Basis der Herodianischen Tempel-Terrasse zu sehen.

Tel-Dan, Inschrift

Die Frage, ob überlieferte Personen überhaupt gelebt haben, beschäftigt die Menschen seit Jahrhunderten.
Für Historiker und Archäologen gilt nur das als gegeben, wofür es schriftliche oder handgreifliche Belege gibt; - aber auch das nur unter Vorbehalt! - Gibt es doch fast immer die Möglichkeit unterschiedlicher Interpretation.

Auch für den König David galt: nicht nachweisbar!
Im Jahr 1993 wurden bei Ausgrabungen auf dem Tel-Dan Teile einer Inschriftentafel gefunden, auf denen ein "Haus David" erwähnt wird.
Nebenstehendes Bild zeigt die Nachzeichnung eines der Fragmente (Hervorhebung von mir; Ch.H.). Das legt dann doch nahe, daß David eine historische Person ist.
Offen bleibt natürlich, ob er mehr als ein lokaler Stadtfürst war!

Schlussfolgerungen

Eine eher beiläufige Anmerkung von Prof. Niemann sorgte für etliche Nachfragen.
Er meinte nämlich, daß die gängige Vorstellung von der Entstehung des Alten Testaments überdacht werden müsse; Es habe sich herausgestellt, daß zu der Zeit, die man für die ersten Niederschriften angenommen habe (der "Jahwist" um 950 v.Chr.), die Schreibkunst in der Raum Palästina noch sehr wenig verbreitet war. Es sei festgestellt worden, daß sich bisweilen zwei Stadtfürsten einen Schreiber teilen mußten!
Vermutlich wurden also die Berichte/Erzählungen sehr viel länger mündlich tradiert als bisher angenommen.

Wie zuverlässig sind nun Überlieferungen? - Welchen "historischen" Wert haben sie, wenn sie sich nicht belegen lassen? - Gehören sie dann nicht in den Bereich der Sagen, ja Märchen??
Bei allen Überlieferungen ist zu fragen, was berichtet werden soll! In den Erzählungen des Alten Testamentes geht es immer um die Erfahrung der Menschen mit Gott, von Adam bis Daniel. Das ist hier das Wesen von Geschichte, nicht eine möglichst genaue historisch-kritische Auflistung!
So mag die Erinnerung an einen "Salomo" allmählich zu einer Zeit des Friedens und Wohlstands überhöht worden sein. Erzählt wird sie aber vorrangig, um zu erinnern, daß es auf Dauer nur gut gehen kann, wenn die Menschen sich an Gott halten. Darin liegt die Wahrheit dieser Überlieferungen.
Das wird auch in der Salomo-Geschichte sehr deutlich: 1.Kön 9,1ff wird der König gemahnt, dem HERRN treu zu bleiben, sonst werde ich Israel ausrotten aus dem Lande, das ich ihnen gegeben habe, und das Haus, das ich meinem Namen geheiligt habe, will ich verwerfen von meinem Angesicht; und Israel wird ein Spott und Hohn sein unter allen Völkern. Und dies Haus wird eingerissen werden, sodass alle, die vorübergehen, sich entsetzen werden und höhnen und sagen: Warum hat der HERR diesem Lande und diesem Hause das angetan? Dann wird man antworten: Weil sie den HERRN, ihren Gott, verlassen haben, der ihre Väter aus Ägyptenland führte, und andere Götter angenommen und sie angebetet und ihnen gedient haben - darum hat der HERR all dies Unheil über sie gebracht. - Und Salomo fällt ab! - erzählt wir das in 1.Kön 11, 10ff: Salomo baut für fremde Götter Altäre. Daraufhin wird ihm der Untergang seines Reiches angekünigt.
Nur einen "Trost" erfährt er: Doch zu deiner Zeit will ich das noch nicht tun um deines Vaters David willen, sondern aus der Hand deines Sohnes will ich's reißen. Doch will ich nicht das ganze Reich losreißen; einen Stamm will ich deinem Sohn lassen um Davids willen, meines Knechts, und um Jerusalems willen, das ich erwählt habe.

 

Anmerkung 1:
In islamischem Denken kann ein Prohet nicht fehlgehen: In Sure 31 wird erzählt, daß Salomo wunderschöne Pferde hatte, die er sehr liebte (vgl. 1.Kön. 10,28). In der Enzyklopädie des Islam heißt es dazu:
Zu großen Missverständnissen kommt es durch die Qur'an-Übersetzungen ins Deutsche bezüglich der entsprechenden Verse, in denen sinngemäß behaupte wird, dass Salomo jene Pferde mehr liebte als Gott, was ihm zum Vorwurf gereicht. Hingegen ist solch ein Verhalten bei Propheten nicht mit ihrer Reinheit vereinbar, so dass die korrekte Übersetzung die Liebe der Pferde um Gottes Willen lauten muss.

 

Anmerkung 2:
Bei der Gedankenkette Geschichte - Überlieferung - Wahrheit kam mir immer wieder Thomas Manns "Joseph und seine Brüder" in den Sinn: Das 45 Seiten lange 'Vorspiel' beschäftigt sich ganau damit, natürlich aus der Sicht Th. Manns. Es ist in jedem Fall sehr lesenswert! - Der erste Absatz:
"Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Sollte man ihn nicht unergründlich nennen?"

 

          Christian Hildebrand, am 15. März 2011



  Themen der bisherigen Veranstaltungen:

Presse-Artikel   siehe Archiv

26. März 2010

"Bibel in der Werbung"

Werbung für die Bibel


mit: Prof. Dr. Thomas Klie (Rostock)

siehe Archiv

13. November 2009

"Bibel und Koran"

Bezüge zwischen Mohammed und Paulus,
Koran und Jesus Christus

mit: Islam-Forscher Prof. Klaus Hock (Rostock)

Presse-Artikel

4. Dezember 2008

"Jesus war nie in Bethlehem?"

Ein Gesprächsabend zum Spannungsfeld zwischen
historisch-kritischer Forschung und christlichem Glauben.


mit: Professor Dr. theol Eckart Reinmuth (Rostock)

29. November 2007

"Das gestohlene Testament"

- Hebräische Bibel oder Altes Testament –
mit welchem Recht dürfen Christen die Bibel der Juden benutzen?


mit: Landesrabbiner William Wolff (Schwerin) und Professor Dr. theol. Martin Rösel (Rostock)

16. März 2007

"Bibel in gerechter Sprache"

zeitgemäß oder verfälschend?


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